Über uns

Aufmerksame Leser unserer Homepage werden bemängeln, dass ein Orchester, das laut eigenem Bekunden 1967 gegründet wurde, 2017 kein Wort über sein 50-jähriges Bestehen verliert. Vor die Öffentlichkeit tritt ein Orchester jedoch nicht mit seiner Proben­phase, manifest wird es erst mit dem ersten Erklingen der einstudierten Werke. So ist zu erklären, dass unser fünfzigjähriges Jubiläum erst im nächsten Jahr gefeiert wird, denn unser erstes Konzert fand Ende des Wintersemesters 1967/68 statt.
Zwischen dem damaligen Programm, der damaligen Besetzung und dem damaligen Veranstaltungsort – war es der Sophiensaal beim Alten Botanischen Garten oder der Hörsaal der Hygiene? – und der kommenden Fünfzigjahrfeier dürften gewaltige, damals nicht zu erahnende Unterschiede bestehen:
Es ist nicht mehr nur ein Konzert, es sind deren dreie: in Bad Kissingen, Bamberg und München.
Es ist nicht mehr an einem Se­mes­ter­ende, sondern am 1., 2. und 3. Juni 2018.
Es spielt nicht mehr nur ein kleines Streicher­ensemble mit Verstärkung durch einige Bläser, sondern ein groß besetztes Symphonieorchester, vielleicht sogar das größte in der Geschichte des BÄO.
Es erklingen nicht Werke des 18. und frühen 19. Jahrhunderts, sondern mit Bruckners 7. Symphonie, dem 1. Satz aus der Symphonie für Orgel von Charles-Marie Widor  und dem Konzert „Labyrinth“ für vier Klarinetten und großes Orchester von Wilfried Hiller Werke aus den letzten 130 Jahren, darunter eine veritable Uraufführung.
Es ist nicht wie üblich ein Solist dabei (oder auch mal zwei), sondern gleich deren fünf: Zu Edgar Krapp bei Widor gesellt sich bei Hiller das junge und spritzige Klarinettenquartett „Ensemble Clarezza“.
Was ist gleich geblieben seit den Zeiten des Studentenorchesters?
Es spielen immer noch fast ausschließlich Angehörige medizinischer Berufe, darunter einige aus der Orchester­gründungsbesetzung.
Es wirkt der treueste und dienstälteste Solist unserer Konzerte mit, der renommierte Organist Edgar Krapp.
Es dirigiert Reinhard Steinberg, der Gründer des Orchesters.
Es herrscht bei den Orchester­mit­glie­dern dieselbe Begeisterung für die Musik und dieselbe Freude am gemeinsamen Musizieren wie seit 1967.
Was ist zu wünschen?
Ein Publikum, das unsere Freude an der Musik teilt, Freunde und Bekannte für die BÄO-Konzerte gewinnt, mit uns feiert und den Juni-Anfang 2018 bereits im Terminkalender rot anstreicht – auch andere Farben sind zulässig …